Der Klausurenplan ist ohne Anmeldung und ohne Konto nutzbar. Wer nur den Plan liest, übermittelt an uns nichts außer den Angaben, die jeder Webserver beim Abruf einer Seite protokolliert (Abschnitt 3). Personenbezogene Daten im engeren Sinn entstehen erst, wenn Sie freiwillig eine Benachrichtigung per E-Mail einrichten, gegebenenfalls mit Kalendereinladungen (Abschnitt 5), oder einen persönlichen Kalenderlink erstellen (Abschnitt 6).
1. Verantwortlicher
Verantwortlich im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist der Betreiber dieses Angebots:
90solutions, Inhaber Dr. Christoph Neunzig
Universitätsstr. 30, 95447 Bayreuth
kontakt@90solutions.de · Telefon 0921/55-6204
Verhältnis zur Universität Bayreuth
Dieses Angebot ist ein zusätzlicher, eigenständiger Informationsdienst und kein offizielles Angebot der Universität Bayreuth. Die Fakultät für Recht und Wirtschaft veröffentlicht ihre Klausurenpläne unabhängig davon auf ihren eigenen Seiten. Die hier beschriebenen Daten werden vom oben genannten Betreiber verarbeitet. Die Universität erhält Ihre E-Mail-Adresse nur, soweit sie beim Versand über ihren Mailserver oder bei einer Antwort auf eine unserer E-Mails oder Kalendereinladungen anfällt; liegt Ihr Postfach bei der Universität, speichert deren Kalenderserver auch die eingeladenen Termine (Abschnitte 5 und 8). Verbindlich für Ihre Prüfungstermine ist und bleibt cmLife.
Datenschutzbeauftragte oder Datenschutzbeauftragter
Beim Betreiber ist nach Art. 37 DSGVO kein Datenschutzbeauftragter zu benennen.
Anlaufstelle für Ihre Rechte
kontakt@90solutions.de oder postalisch an die oben genannte Anschrift.
3. Aufruf der Seite: Protokolle des Webservers
Was verarbeitet wird
Bei jedem Aufruf schreibt der Webserver eine Zeile in sein Zugriffsprotokoll: Ihre vollständige, ungekürzte IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, die aufgerufene Adresse einschließlich aller Parameter, den Statuscode, die übertragene Datenmenge, die zuvor besuchte Seite (Referer) sowie die Kennung Ihres Browsers und Betriebssystems (User-Agent). Im Fehlerfall entsteht zusätzlich ein Eintrag im Fehlerprotokoll mit denselben Angaben.
Auch ohne Besuch der Seite
Solche Zeilen entstehen auch, wenn Ihr Kalenderprogramm einen persönlichen Kalenderlink abruft (Abschnitt 6) — dann mit dem Schlüssel des Links in der Adresse und der IP-Adresse Ihres Geräts oder des Kalenderdienstes, der den Abruf für Sie erledigt — und wenn Ihr E-Mail-Programm das Logo in einer unserer E-Mails nachlädt (Abschnitt 8).
Wozu
Technischer Betrieb: Auslieferung der Seite, Erkennen von Störungen und missbräuchlichen Zugriffen. Eine Auswertung zu Statistik-, Analyse- oder Werbezwecken findet nicht statt. Die Anwendung selbst liest Ihre IP-Adresse nicht aus und speichert sie nirgends dauerhaft.
Ehrlicher Hinweis
Auf demselben Server laufen weitere Angebote für dieselbe Zielgruppe. Alle schreiben in dieselbe Protokolldatei; die Protokollzeilen sind also nicht nach Angeboten getrennt. Eine Kürzung oder Anonymisierung der IP-Adresse ist derzeit nicht eingerichtet.
Rechtsgrundlage
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt im sicheren und störungsfreien Betrieb des Angebots und in der Abwehr missbräuchlicher Zugriffe.
Wie lange
Die Protokolldateien werden täglich gewechselt und in vierzehn Generationen aufbewahrt; ein Eintrag ist also nach rund fünfzehn Tagen gelöscht.
Was Sie tun können
Ein Auffinden Ihrer Einträge setzt voraus, dass Sie IP-Adresse und Zeitpunkt nennen können; ohne diese Angaben sind die Zeilen keiner Person zuzuordnen. Nach Ablauf der fünfzehn Tage sind sie ohnehin gelöscht.
4. Speicherung in Ihrem Browser
Diese Seite setzt keine Cookies — weder eigene noch fremde. Sie nutzt auch weder sessionStorage noch IndexedDB. Sie speichert aber bis zu acht Einträge im lokalen Speicher Ihres Browsers, damit die Seite sich Ihre Angaben merkt:
- klausurplan-eigener-plan — die Namen der Klausuren, die Sie sich je Klausurenzeitraum gemerkt haben.
- klausurplan-eigene-vorlesungsenden — ein Vorlesungsende, das Sie selbst eingetragen haben. Für Nachtermine und für noch nicht veröffentlichte Studienjahre gibt es keine amtliche Quelle; mit Ihrer Eingabe kann die Seite voraussichtliche Termine berechnen.
- klausurplan-onboarding — ob Sie die Einführung bereits bestätigt oder abgebrochen haben, mit Zeitpunkt der Bestätigung und einem Zähler der Abbrüche. Damit öffnet sich die Einführung nicht bei jedem Besuch erneut.
- klausurplan-zuletzt-gesucht — die bis zu acht zuletzt gesuchten Klausuren mit Zeitraum und Zeitpunkt, damit die Suche sie beim nächsten Öffnen anbietet.
- klausurplan-gesehen — der Stand des Plans bei Ihrem letzten Besuch, für bis zu acht Klausurenzeiträume: je Klausur Termin und Status, keine Angaben zu Ihrer Person. Daraus ermittelt die Seite die Hinweise „Geändert seit Ihrem letzten Besuch“ und „Neu seit Ihrem letzten Besuch“.
- klausurplan-benachrichtigung — nur wenn Sie die Verwaltungsseite über den Link in einer unserer E-Mails geöffnet haben: der Verwaltungsschlüssel Ihrer Benachrichtigung (Abschnitt 7). Damit erkennt die Seite Ihre Benachrichtigung und kann Änderungen an Ihrem Plan übernehmen. Haben Sie Kalendereinladungen aktiviert, lösen Klausuren, die Sie in diesem Browser merken oder entfernen, im nächsten Versandlauf eine Einladung oder eine Absage aus.
- klausurplan-benachrichtigung-ausstehend — nach einer Anmeldung bis zu deren Bestätigung: die eingegebene E-Mail-Adresse und der Zeitpunkt, damit die Seite auf die ausstehende Bestätigung hinweisen kann.
- klausurplan-kalender — je Semester der Schlüssel Ihres persönlichen Kalenderlinks (Abschnitt 6).
Wohin diese Angaben gehen
Grundsätzlich nirgendwohin: Die Einträge bleiben in Ihrem Browser. Ausnahmen gibt es nur für die beiden Dienste, die Sie selbst einrichten:
- Bei der Anmeldung zur Benachrichtigung werden Ihre E-Mail-Adresse und — sofern Sie nicht alle Klausuren des Semesters wählen — Ihre gemerkten Klausuren dieses Semesters samt Haupt- oder Nachtermin übermittelt (Abschnitt 5). Einen Namen fragt das Anmeldeformular nicht ab.
- Ist in diesem Browser eine bestätigte Benachrichtigung mit eigener Auswahl hinterlegt, überträgt die Seite spätere Änderungen an Ihrem Plan für dieses Semester automatisch, damit die Benachrichtigung zu Ihrem Plan passt.
- Beim Erstellen eines Kalenderlinks werden Ihre gemerkten Klausuren des Semesters übermittelt; spätere Änderungen an Ihrem Plan werden ebenfalls automatisch übertragen (Abschnitt 6).
Suchverlauf, Stand des letzten Besuchs, Vorlesungsenden und Einführung verlassen Ihren Browser nie. Um den Plan eines Zeitraums anzuzeigen — auch für Suchtreffer im Nachtermin oder im folgenden Semester —, übermittelt die Seite nur Studienjahr und Zeitraum.
Rechtsgrundlage
Die Speicherung dient allein den von Ihnen genutzten Funktionen und ist dafür erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Soweit Angaben an den Server übertragen werden, gelten die Rechtsgrundlagen aus den Abschnitten 5 und 6.
Wie lange
Suchverlauf und Stand des letzten Besuchs sind auf je acht Einträge begrenzt; ältere Einträge überschreibt die Seite. Von selbst entfernt sie außerdem den Hinweis auf eine ausstehende Anmeldung, sobald diese bestätigt ist, den Verwaltungsschlüssel bei der Abmeldung und den Kalenderschlüssel, wenn Sie den Kalenderlink löschen. Alles Übrige bleibt, bis Sie die Websitedaten in Ihrem Browser löschen.
Was Sie tun können
Den Suchverlauf entfernen Sie über „Verlauf löschen“ in der Suche. Alle Einträge löschen Sie in den Einstellungen Ihres Browsers über die Websitedaten dieser Seite — auf gemeinsam genutzten Geräten empfiehlt sich das insbesondere nach dem Einrichten einer Benachrichtigung. Ein privates Fenster verhindert die dauerhafte Speicherung von vornherein.
5. Benachrichtigung per E-Mail (freiwillig)
Was gespeichert wird
Ihre E-Mail-Adresse; das gewählte Semester; entweder die Titel Ihrer gemerkten Klausuren, jeweils mit dem Termin (Haupt- oder Nachtermin), bei dem Sie sie gemerkt haben, oder die Angabe, dass Sie über alle Klausuren des Semesters informiert werden möchten; die gewählten Anlässe; die Zeitpunkte der Anmeldung, der Bestätigung und der letzten an Sie versandten E-Mail; das Löschdatum; ob Sie Kalendereinladungen aktiviert haben und seit wann; sowie ein zufällig erzeugter Verwaltungsschlüssel für Ihren Bestätigungs- und Verwaltungslink. Melden Sie sich mit einer bereits bestätigten Adresse erneut an, wird die geänderte Auswahl bis zu Ihrer Bestätigung per E-Mail als ausstehend gespeichert. Einen Namen für die Anrede können Sie nachträglich auf der Einstellungsseite eintragen; das Anmeldeformular fragt ihn nicht ab. Ebenso gelten beim Anmelden alle vier Anlässe, die Sie dort später einzeln abwählen können. Benachrichtigungen, die vor Einführung dieses Anlasses eingerichtet wurden, haben wir um den Anlass „Anmeldeschluss“ ergänzt, auch wenn dort andere Anlässe abgewählt waren; auf der Einstellungsseite können Sie ihn jederzeit abwählen.
Vorgemerkte Mitteilungen
Bis zum Versand merkt sich der Dienst die Mitteilungen für Ihre nächste E-Mail: Titel der Klausur, Zeitraum, Text und Link der Mitteilung. Nach dem Versand bleibt nur festgehalten, dass die Mitteilung versandt wurde, damit nichts doppelt gemeldet wird.
Kalendereinladungen (freiwillig, ab dem Wintersemester 2026/27)
Auf Wunsch erhalten Sie für jede einzeln gemerkte Klausur nach der Freigabe des Plans eine Kalendereinladung als eigene E-Mail (Format iCalendar). Ändern sich Datum, Uhrzeit, Raum oder Titel, folgt eine Aktualisierung; entfällt die Klausur, wählen Sie sie ab oder beenden Sie die Einladungen, folgt eine Absage, die den Termin aus Ihrem Kalender entfernt. Bei der Auswahl aller Klausuren eines Semesters gibt es keine Kalendereinladungen. Für jede Einladung speichern wir: die Klausur und den Zeitraum, eine zufällig erzeugte Kennung des Termins, eine laufende Nummer der Fassung, den zuletzt an Sie übermittelten Stand (Titel, Datum, Uhrzeit, Raum), ob der Termin aktiv oder abgesagt ist, den Zeitpunkt des Versands sowie gegebenenfalls die Zahl gescheiterter Versuche und die Fehlermeldung des Mailservers. Sagen wir einen Termin ab, weil Sie die Klausur abgewählt, die Einladungen beendet oder sich abgemeldet haben, löschen wir den Stand dieser Einladung; entfällt die Klausur, behalten wir zu ihr nur Kennung, Fassungsnummer, Datum und Versandzeitpunkt. Für jede Kennung merken wir uns außerdem, ohne Bezug zu Ihrer Person, die höchste bisher versandte Fassungsnummer, damit eine spätere Einladung von Kalenderprogrammen nicht als veraltet verworfen wird. Zum Beenden der Einladungen erhalten Sie einen eigenen, zufällig erzeugten Schlüssel, der in jeder Einladung steht und nur die Einladungen beendet. Dazu kommt ein Versandprotokoll mit der internen Nummer Ihrer Anmeldung, der Kennung des Termins, der Art der Nachricht und dem Ergebnis, bei Fehlern nur Fehlerart und Fehlercode, ohne E-Mail-Adresse; es wird nach 60 Tagen gelöscht.
Kalendereinladungen: was in Ihrem Kalender geschieht
Was mit der Einladung geschieht, bestimmt Ihr E-Mail- und Kalenderanbieter. Liegt Ihr Postfach bei der Universität, trägt deren Exchange-Server den Termin beim Eingang der Einladung vorläufig („mit Vorbehalt“) in Ihren dortigen Kalender ein, auch wenn Sie die E-Mail nicht öffnen oder Ihr Postfach mit einem anderen Programm abrufen. Auch andere Anbieter, etwa Google, tragen Einladungen je nach Einstellung selbsttätig ein. Gespeichert wird der Termin dann beim jeweiligen Anbieter als Teil Ihres Kalenders: bei der Universität nach deren Datenschutzhinweisen, bei Anbietern wie Google, Apple oder Microsoft nach deren Bestimmungen, gegebenenfalls auch außerhalb der Europäischen Union. Wir kennzeichnen die Termine als privat. Wer Einsicht in Ihren Kalender hat, sieht in Outlook mit dem Postfach der Universität dann in der Regel nur die Zeit des Termins, nicht Titel, Raum und Beschreibung; Vertretungen, denen Sie die Einsicht in private Elemente erlaubt haben, sehen ihn vollständig. Ob andere Kalenderprogramme diese Kennzeichnung beachten, hängt vom Programm ab. Eine Antwort auf die Einladung ist nicht erbeten und ersetzt nicht die Prüfungsanmeldung in cmLife. Sagen Sie dennoch zu oder ab, schicken viele Kalenderprogramme eine Antwort an die Adresse, die in der Einladung als Organisator steht; das ist das Postfach der Fakultät (Abschnitt 8). Die Antwort enthält Ihre E-Mail-Adresse, den in Ihrem E-Mail-Konto hinterlegten Namen sowie Titel und Termin der Klausur; die Fakultät erfährt dadurch, zu welcher Klausur Sie zu- oder abgesagt haben. Der Benachrichtigungsdienst liest dieses Postfach nicht und übernimmt solche Antworten nicht in seinen Bestand. Für ihre Verarbeitung ist die Fakultät verantwortlich (Abschnitt 8).
Was nicht gespeichert wird
Keine Matrikelnummer, kein Studiengang, keine IP-Adresse — und einen Namen nur, wenn Sie ihn selbst angeben. Für die übrigen Angaben gibt es in der Datenbank keine Felder. Unabhängig davon protokolliert der Webserver jeden Aufruf mit IP-Adresse — auch den Aufruf des Anmeldeformulars (Abschnitt 3).
Wozu
Um Sie zu den Anlässen zu informieren, die auf Ihrer Einstellungsseite gewählt sind:
- Absage oder Terminänderung — eine Klausur Ihrer Auswahl wird abgesagt, verschoben, neu aufgenommen oder als Sondertermin angesetzt, Uhrzeit und Raum stehen fest, oder der Anmeldeschluss in cmLife ändert sich,
- Prüfungsanmeldung geöffnet — in cmLife beginnt die Anmeldung zu einer Klausur Ihrer Auswahl,
- Anmeldeschluss — am Tag, an dem die Anmeldung zu einer einzeln gemerkten Klausur in cmLife endet (endet sie vor 9 Uhr, schon am Vortag), mit dem Link zur Anmeldung, sofern uns der Anmeldeschluss vorliegt; außerdem, auch bei der Auswahl aller Klausuren eines Semesters, wenn er sich ändert,
- Freigabe des Klausurenplans — das Dekanat gibt den Plan eines Klausurenzeitraums frei.
Dafür vergleicht der Dienst einmal täglich den Plan und den Anmeldestand in cmLife mit dem Stand des Vortags und gleicht die beim Anlegen der Prüfungstermine eingetragenen Anmeldefristen mit den öffentlich angegebenen Prüfungsdaten ab; Angaben über Sie werden dabei nicht herangezogen, nur Ihre Auswahl. Änderungen, den Beginn der Prüfungsanmeldung und die Erinnerung an den Anmeldeschluss fassen wir zu höchstens einer E-Mail pro Tag zusammen. Die Freigabe eines Plans melden wir sofort in einer eigenen E-Mail, zusammen mit den Änderungen, die mit der Freigabe sichtbar werden. Außerdem bestätigen wir per E-Mail Ihre Anmeldung und Änderungen Ihrer Auswahl. Haben Sie Kalendereinladungen aktiviert, kommen sie je Klausur als eigene E-Mail; eine Terminänderung einer eingeladenen Klausur, die wir Ihnen als Aktualisierung oder Absage zugestellt haben, nennen wir nicht noch einmal in der täglichen E-Mail.
Rechtsgrundlage
Ihre Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Das Häkchen ist nicht vorausgewählt, und ohne gesetztes Häkchen wird nichts abgeschickt. Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn Sie den Link in der Bestätigungsmail aufrufen (Verfahren mit doppelter Bestätigung); der Zeitpunkt dieser Bestätigung wird als Nachweis nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO gespeichert. Kalendereinladungen beruhen auf einer eigenen Einwilligung, die Sie gesondert erteilen: bei der Anmeldung über das nicht vorausgewählte Kästchen „Kalendereinladungen aktivieren“ oder später über die Schaltfläche „Kalendereinladungen aktivieren“ im Klausurenplan oder auf der Einstellungsseite; an jeder dieser Stellen weisen wir auf die Funktionsweise und auf den Widerruf hin. Als Nachweis speichern wir den Zeitpunkt, zu dem die Einladungen wirksam aktiviert wurden; bei der Anmeldung ist das der Zeitpunkt Ihrer Bestätigung.
Nach Deaktivierung oder Abmeldung
Beenden Sie die Kalendereinladungen, widerrufen Sie Ihre Einwilligung in die Einladungen; melden Sie sich ab, widerrufen Sie Ihre Einwilligung insgesamt. Danach verarbeiten wir zu den Einladungen nur noch zweierlei: Erstens entfernen wir künftige Termine, die wir Ihnen als Einladung übermittelt haben, im nächsten Versandlauf mit einer Absage aus Ihrem Kalender; nach einer Abmeldung bewahren wir Ihre E-Mail-Adresse und den Stand der Einladungen dafür höchstens drei Tage auf. Ist die Absage zugestellt, löschen wir den Stand dieser Einladung. Zweitens behalten wir den Stand vergangener Einladungen, die nicht mehr abgesagt werden, bis 30 Tage nach dem Klausurtag. Haben Sie nur Kalendereinladungen und keine weiteren Mitteilungen gewählt, endet mit dem Beenden der Einladungen Ihre Benachrichtigung insgesamt, wie bei einer Abmeldung. Rechtsgrundlage dafür ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse, das zugleich in Ihrem Interesse liegt, besteht darin, dass von uns übermittelte Prüfungstermine nicht veraltet in Ihrem Kalender stehen bleiben. Sie können dieser Verarbeitung jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO, Abschnitt 14), formlos an kontakt@90solutions.de. Dann löschen wir den Stand der Einladungen sofort, nach einer Abmeldung auch Ihre Adresse; bereits eingetragene Termine entfernen Sie dann selbst aus Ihrem Kalender.
Freiwilligkeit
Vollständig freiwillig. Der Klausurenplan ist ohne Anmeldung uneingeschränkt nutzbar; aus einer Nichtanmeldung entsteht Ihnen kein Nachteil.
Wie lange
Nicht bestätigte Anmeldungen werden nach sieben Tagen gelöscht. Bestätigte Anmeldungen werden 400 Tage nach der Anmeldung, der Bestätigung oder der letzten Änderung Ihrer Auswahl gelöscht, sofern Sie sich nicht vorher abmelden. Versandte Mitteilungen werden nach 60 Tagen gelöscht. Melden Sie sich ab, werden Adresse, Auswahl und vorgemerkte Mitteilungen sofort und vollständig gelöscht, nicht nur als gelöscht markiert. Eine Ausnahme gilt, wenn Sie Kalendereinladungen aktiviert haben: Dann löschen wir Ihre Auswahl, Ihren Namen und vorgemerkte Mitteilungen sofort, und Ihr Verwaltungslink lässt sich nicht mehr verwenden. Ihre Adresse und den Stand der Einladungen verwenden wir danach nur noch für die Absagen (siehe „Nach Deaktivierung oder Abmeldung“) und löschen sie spätestens drei Tage nach der Abmeldung, auch wenn eine Absage nicht zugestellt werden konnte. Bis dahin erhalten Sie keine weiteren Mitteilungen. Den Stand einer Kalendereinladung löschen wir 30 Tage nach dem Tag der Klausur, spätestens zusammen mit Ihrer Benachrichtigung.
Wann gelöscht wird
Der Löschlauf läuft täglich am Morgen zeitgesteuert und zusätzlich bei jeder Anmeldung und jedem Aufruf der Verwaltungsseite. Eine Anmeldung, deren Frist abgelaufen ist, wird also spätestens am folgenden Morgen gelöscht.
Was Ihre Auswahl aussagt
Die Auswahl einzelner Klausuren lässt Rückschlüsse auf Ihren Studiengang und Ihr Fachsemester zu. Wenn Sie das nicht möchten, wählen Sie „alle Klausuren des Semesters“ statt einzelner Klausuren.
Was Sie tun können
Jede E-Mail enthält einen Link zu Ihren Einstellungen; ausgenommen sind die Kalendereinladungen, weil ihr Text in Ihren Kalender übernommen und mit dem Termin weitergegeben werden kann. Sie enthalten stattdessen einen Link, der nur die Einladungen beendet. Auf der Einstellungsseite sehen Sie Ihre gespeicherte Auswahl, ändern die Anlässe, aktivieren oder beenden die Kalendereinladungen und melden sich ab.
6. Persönlicher Kalenderlink (freiwillig)
Sie können Ihre gemerkten Klausuren eines Semesters als Kalender abonnieren. Dafür ist keine E-Mail-Adresse nötig.
Für Klausurenphasen ab dem Wintersemester 2026/27 erstellen wir keine neuen Kalenderlinks mehr; an ihre Stelle treten die Kalendereinladungen per E-Mail (Abschnitt 5). Bereits erstellte Links werden weiter aktualisiert und nach den unten genannten Fristen gelöscht.
Was gespeichert wird
Ein zufällig erzeugter Schlüssel, das Semester, die Titel Ihrer gemerkten Klausuren samt Haupt- oder Nachtermin sowie die Zeitpunkte der Erstellung, der letzten Änderung und des letzten Abrufs. Kein Name, keine E-Mail-Adresse, keine IP-Adresse.
Wie es funktioniert
Ihr Kalenderprogramm ruft die Kalenderadresse regelmäßig ab, in der Regel alle paar Stunden, und zeigt Änderungen des Plans dann von selbst an — auch Absagen. Stehen Uhrzeit und Raum fest, erscheint die Klausur mit ihrer Prüfungszeit und dem Raum. Für Klausuren, deren Anmeldezeitraum uns vorliegt, enthält der Kalender außerdem den Beginn der Prüfungsanmeldung und den Anmeldeschluss als eigene Termine mit einer Erinnerung, in der Regel am Morgen des ersten beziehungsweise letzten Anmeldetags; ob Ihr Kalenderprogramm diese Erinnerungen anzeigt, hängt von ihm ab. Ändern Sie Ihren Plan in dem Browser, in dem Sie den Link erstellt haben, wird die Auswahl hinter dem Link automatisch angepasst (Abschnitt 4). Der Schlüssel ist Teil der Adresse: Wer den Link kennt, sieht Ihre Auswahl. Geben Sie ihn deshalb nicht weiter.
Kalenderdienste
Wer die Kalenderdatei abruft, entscheiden Sie mit der Wahl Ihres Kalenders. Nutzen Sie einen Kalender, der über ein Konto abgeglichen wird — etwa Google Kalender, iCloud oder Outlook.com —, ruft in der Regel der jeweilige Anbieter die Datei für Sie ab und speichert die Termine. Diese Anbieter können Daten auch außerhalb der Europäischen Union verarbeiten; es gelten deren Datenschutzbestimmungen. Die Schaltfläche „Google Kalender“ ist ein gewöhnlicher Link: Erst wenn Sie sie anklicken, erhält Google die Kalenderadresse.
Rechtsgrundlage
Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Die Verarbeitung ist erforderlich, um die von Ihnen angeforderte Funktion zu erbringen. Ohne Ihre Auswahl gibt es keinen Kalender.
Wie lange
Ein Kalenderlink wird 365 Tage nach seinem letzten Abruf oder seiner letzten Änderung automatisch gelöscht. Solange Ihr Kalender ihn abruft, bleibt er bestehen.
Was Sie tun können
Mit „Kalenderlink löschen“ entfernen Sie den Link sofort; danach liefert die Adresse keine Termine mehr. Bereits übernommene Termine entfernen Sie, indem Sie das Abonnement in Ihrem Kalenderprogramm löschen.
7. Der Link in den E-Mails
Bestätigungs- und Verwaltungslink enthalten einen zufällig erzeugten Schlüssel. Er ist Ihr einziger Ausweis: Es gibt kein Passwort und kein Konto. Wer diesen Link besitzt, kann Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Auswahl einsehen, die Anlässe ändern und die Benachrichtigung beenden. Geben Sie den Link deshalb nicht weiter.
Öffnen Sie die Verwaltungsseite über diesen Link, speichert Ihr Browser den Schlüssel (Abschnitt 4). So erkennt der Klausurenplan in diesem Browser Ihre Benachrichtigung und kann Änderungen an Ihrem Plan übernehmen.
Weil der Schlüssel in der Adresszeile steht, gelangt er in den Verlauf Ihres Browsers und in die Protokolle des Servers (Abschnitte 3 und 9). Er ist so lange gültig wie die Benachrichtigung und wird zusammen mit ihr gelöscht.
Kalendereinladungen enthalten diesen Schlüssel nicht, sondern einen eigenen, der nur die Kalendereinladungen beendet und weder Ihre Adresse noch Ihre Auswahl zeigt. Der Aufruf des Links allein ändert nichts; erst ein Klick auf „Kalendereinladungen beenden“ auf der dann geöffneten Seite oder die Abbestellfunktion Ihres E-Mail-Programms beendet die Einladungen.
8. Versand der E-Mails
Weg der Nachricht
Die Anwendung übergibt jede Nachricht verschlüsselt (STARTTLS) unmittelbar an den Mailserver der Universität Bayreuth (mail.myubt.de), der sie an Ihr Postfach zustellt. Ein externer Versanddienstleister ist nicht beteiligt.
Absender und Antworten
Die Nachrichten tragen den Absender „Klausurenplanung Dekanat RW“ (klausurplanung.rw@uni-bayreuth.de). Antworten auf eine Nachricht und etwaige Unzustellbarkeitsmeldungen gehen an dieses Postfach der Fakultät. Dasselbe gilt für Zu- oder Absagen, die Ihr Kalenderprogramm auf eine Kalendereinladung verschickt; die Adresse steht in der Einladung als Organisator des Termins. Betrieben wird der Benachrichtigungsdienst gleichwohl vom oben genannten Betreiber; darauf weist der Fuß jeder Nachricht hin. Für dieses Postfach und für die dort eingehenden Antworten ist die Fakultät verantwortlich; insoweit gelten die Datenschutzhinweise der Universität Bayreuth.
Zeitpunkt
Bestätigungen und die Freigabe eines Plans versenden wir sofort. Alle übrigen Mitteilungen sammeln wir und versenden sie höchstens einmal täglich am Morgen in einer E-Mail. Kalendereinladungen, Aktualisierungen und Absagen versenden wir je Klausur als eigene E-Mail, unmittelbar nach der Freigabe eines Plans oder im morgendlichen Versandlauf.
Was dabei übermittelt wird
Ihre E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Ihr Name, Betreff und Inhalt der Nachricht — einschließlich Ihres Bestätigungs- beziehungsweise Verwaltungslinks, der Titel der betroffenen Klausuren und der Mitteilungen. Eine Kalendereinladung enthält Titel, Datum, gegebenenfalls Uhrzeit und Raum der Klausur, den Zeitraum, den Lehrstuhl, den Anmeldeschluss, den Verweis auf den Kurs in cmLife, die Kennung des Termins, Ihre Adresse als Teilnehmer und den Link zum Beenden der Einladungen, aber keinen Verwaltungslink und keine Anrede mit Namen.
Gestaltung, Bilder und Links
Die E-Mails sind im HTML-Format gestaltet und enthalten zusätzlich eine reine Textfassung. Das Logo der Universität wird von diesem Server nachgeladen, sofern Ihr E-Mail-Programm Bilder anzeigt; dabei entsteht ein Eintrag im Protokoll des Webservers (Abschnitt 3). Die Bildadresse ist für alle Empfängerinnen und Empfänger gleich. Es gibt keine Zählpixel; Links führen unmittelbar zu ihrem Ziel, eine Öffnungs- oder Klickmessung findet nicht statt. Das Nachladen von Bildern können Sie in Ihrem E-Mail-Programm abschalten.
Rolle der Universität beim Versand
Der Mailserver der Universität leitet die Nachricht weiter. Dabei werden ihm Ihre E-Mail-Adresse sowie Betreff und Inhalt bekannt. Für den Betrieb ihres Mailservers einschließlich der dabei anfallenden Zustellprotokolle ist die Universität Bayreuth selbst verantwortlich; es gelten insoweit deren Datenschutzhinweise.
Verarbeitung außerhalb der EU
Findet beim Versand nicht statt. Der Versandweg endet beim Mailserver der Universität Bayreuth in Deutschland; was danach mit der Nachricht in Ihrem eigenen Postfach geschieht, richtet sich nach Ihrem Anbieter.
10. Hosting
Die Seite läuft auf einem virtuellen Server bei Hetzner. Als Betreiber der Infrastruktur hat der Anbieter technisch Zugriff auf den gesamten Datenbestand einschließlich der Protokolle und der Datenbank; er handelt insoweit als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO liegt vor.
Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland.
Der Server steht im Rechenzentrum des Anbieters in Nürnberg. Eine Verarbeitung außerhalb der Europäischen Union findet beim Hosting nicht statt.
13. Widerruf Ihrer Einwilligung
Sie können Ihre Einwilligung in die Benachrichtigung per E-Mail jederzeit widerrufen, ohne Angabe von Gründen und ohne Nachteile. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).
Am einfachsten geht das über den Link in jeder E-Mail oder über die Verwaltungsseite. Beim Widerruf werden Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Auswahl und vorgemerkte Mitteilungen sofort und vollständig gelöscht; haben Sie Kalendereinladungen aktiviert, gilt die in Abschnitt 5 beschriebene Ausnahme für die Absagen, höchstens drei Tage.
Ihre Einwilligung in die Kalendereinladungen können Sie auch für sich allein widerrufen: über den Link „Kalendereinladungen beenden“ in jeder Einladung, über „Deaktivieren“ im Klausurenplan oder auf der Einstellungsseite. Künftige Termine entfernen wir dann mit einer Absage aus Ihrem Kalender; die Benachrichtigung per E-Mail bleibt bestehen.
Was der Widerruf nicht erreicht: Einträge in den Protokollen aus den Abschnitten 3 und 9 sowie im Versandprotokoll der Kalendereinladungen (Abschnitt 5, ohne E-Mail-Adresse), die bis zum Ablauf der dortigen Fristen bestehen bleiben, sowie Daten, die beim Versand über den Mailserver der Universität (Abschnitt 8) oder in Ihrem eigenen Postfach angefallen sind. Einen persönlichen Kalenderlink löschen Sie gesondert (Abschnitt 6).
15. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
Unabhängig von jedem anderen Rechtsbehelf steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu (Art. 77 DSGVO), insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes.
Für den in Abschnitt 1 genannten Verantwortlichen ist dies das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Promenade 18, 91522 Ansbach (Postanschrift: Postfach 1349, 91504 Ansbach), Telefon 0981 180093-0, poststelle@lda.bayern.de.